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Zahnreinigung mittels Kürette und Absauger

Bei Menschen über 40 Jahren löst heute Parodontose / Parodontitis die Karies als häufigste Ursache für Zahnverlust ab. Die Parodontitis bildet sich aufgrund einer bakteriellen Infektion des Zahnfleischs, die durch mangelnde Dental- hygiene sowie genetische Veranlagung begünstigt wird. Weitere Faktoren bilden schlechte Prophylaxe bzw. Mund- hygiene, ausgewogene Ernährung, Stress, Rauchen, ver- schachtelte Zähne andere Erkrankungen und die Einnahme bestimmter Medikamente.

Früher wurde » Parodontose und Parodontitis in leichteren Fällen mit der Kürette (siehe Bild oben) behandelt. Es handelt sich dabei um ein mechanisches Instrument zum Entfernen der Ablagerungen, das aber nur Entzündungen nahe der Zahnfleisch-Oberfläche erreichen kann. In Fällen weiter fortgeschrittener Parodontitis, also bei Entzündungen in tieferen Zahnfleisch-Taschen, war früher stets ein chirurgischer Eingriff notwendig; das Zahnfleisch wurde operativ aufgeklappt, und die Ablagerungen in der Zahnfleischtasche und an den Zahnwurzeln wurden mechanisch abgekratzt. Diese schmerzhafte Methode führte häufig
auch zu Schädigungen gesunder Wurzel- und Zahnfleischteile.

Zahnbehandlung mit dem Vectorgerät

Vermeidung von Zahn- ersatz durch Prophylaxe

Seit einigen Jahren hat sich die Parodontitis Behandlung mit Ultraschall durchgesetzt. Ein Instrument, das mit Ultraschall- wellen arbeitet und eine spezielle Form aufweist, ist das
so genannte Vectorgerät. Im Unterschied zu anderen Ultraschallgeräten ist es ebenso geformt wie die Diagnostikinstrumente und wird bei der Parodontitis Behandlung parallel zum Zahn in das Zahnfleisch geführt.

Während durch die Ultraschallschwingungen alle Ablagerungen zerbröselt werden, wird gleichzeitig eine desinfizierende und wie eine Zahncreme die Wurzeloberfläche polierende Flüssigkeit in die Zahnfleischtasche gespült. Die Ultraschall- wellen beseitigen außerdem besonders effizient Bakterien, da sie die Bakterienaußenwände zum Zerplatzen bringen. Beim Vectorgerät findet im Unterschied zu anderen Ultraschall- verfahren keine Rotation des eingeführten Instruments statt, sondern dieses bewegt sich
nur in vertikaler Richtung auf und ab. Dadurch sollen Reizungen empfindlicher Zähne und Beschädigungen an Zahnersatz vermieden werden.

Die Vektormethode aus wissenschaftlicher Sicht

Bisher liegen wenige wissenschaftliche Untersuchungen über die Effizienz und Sicherheit des Verfahrens vor. Eine Forschergruppe der Universität Jena verglich im Jahr 2006 über einen Zeitraum von 6 Monaten den Heilungsprozess an insgesamt 40 Patienten nach der Behandlung der einen Gruppe mit mechanischen Geräten und der anderen mit dem Vectorgerät. Sie attestierte im Ergebnis beiden Parodontitis-Behandlungsmethoden exakt
die gleichen Heilungsfortschritte. Die Vectormethode soll in ihrer Effizienz demnach der mechanischen Parodontitis Behandlung zumindest entsprechen, während keine Risiken oder Nachteile festgestellt wurden. Da im Zeitraum von 6 Monaten jedoch mit keiner Methode
eine vollständige Heilung der Parodontitis bzw. Parodontose zu erzielen ist, bleiben mehrjährige Untersuchungen zum Beispiel beim Zahnarzt in Konstanz abzuwarten.

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Quelle: Dr. Günther Maldoff

Bilder pixelio.de:
Frank Rosskoss (Zahnarzt) Image-ID: 142810
Peter Kirchhoff (Zahnersatz) Image-ID: 436564